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Erholsamer Schlaf für Schnarcher: Mit der Schnarchschiene

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„Schatz, du schnarchst schon wieder“ – viele Menschen werden mit diesem Satz regelmäßig aus ihrer verdienten Nachtruhe gerissen. Leider ist Schnarchen nicht nur eine unschöne und störende Angewohnheit, es kann auch auf ernstzunehmende gesundheitliche Probleme hinweisen. Besonders wenn es mit nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe) einhergeht, ist Vorsicht geboten. Ihr Zahnarzt in Rellingen, Dr. Carsten Oberg, ist spezialisiert auf die Behandlung dieser Art der Schlafstörungen.

Schnarchen und schlafbezogene Atemstörungen

Vor nicht allzu langer Zeit wurde Schnarchen in der Medizin als harmloses Phänomen eingestuft. Inzwischen ist es allerdings Gegenstand zentraler Forschungen und stellt eine große Herausforderung für die notwendige Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Zahntechnikern, Internisten, Lungenfachärzten und Schlafmedizinern dar. Damit Schlaf als erholsam und gesund erfahren wird, muss die Atemluft ihren Weg ungehindert und frei durch den Rachen finden können. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung leidet jedoch unter schlafbezogenen Atemstörungen, die sich in der Regel wie folgt äußern: Trotz eines langen Schlafes wachen sie müde und ausgeruht auf. Tagsüber fallen sie dann immer wieder in kurze Schlafphasen, den sogenannten Sekundenschlaf.

Nächtlicher Atemstillstand: Noch normal oder schon krank?

Atemstillstände treten bei jedem Menschen im Schlaf auf. Dauern diese Phasen aber länger als zehn Sekunden an und treten häufiger als zehnmal pro Stunde auf, so wird ein krankhafter Befund angenommen. Die Stillstände treten auf, indem die Rachenmuskulatur erschlafft und so die Atemwege verschließt. So kann der Körper kaum noch Sauerstoff über die Lunge aufnehmen. Als Warnsymptome sind bekannt:

•    lautes, unregelmäßiges Schnarchen
•    Atempausen während des Schlafs
•    häufiges Einschlafen bei monotonen Tätigkeiten
•    Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
•    gesteigerte Reizbarkeit

Mit dem Apnoe-Hypnoe-Index kann eine Schlafapnoe diagnostiziert werden. Ist dies geschehen, so kann Betroffenen in vielen Fällen erfolgreich mit einer intraoralen Schnarch-Therapie-Schiene geholfen werden.

Folgen einer Schlafapnoe

Dauert der Zustand der verminderten Sauerstoffsättigung über Jahre hinweg an, kann es zu zahlreichen Begleit- oder Folgeerscheinungen kommen. Da die Atemnot verhindert, dass Betroffene die Tiefschlafphase erreichen, sind sie tagsüber weniger belastbar, kämpfen mit einer erhöhten Tagesmüdigkeit sowie mit erhöhter Reizbarkeit. Begleiterscheinungen können sein:
•    nächtliches Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
•    hoher Blutdruck, der das Schlaganfallrisiko erhöht
•    Herzinfarkt
•    erhöhtes Unfallrisiko durch Sekundenschlaf

Bedingt durch diese Begleiterscheinungen wird die Lebenserwartung von Betroffenen erheblich verkürzt. Darum sollte eine Schlafapnoe unverzüglich behandelt werden.

Schienentherapie für Schnarcher

Schnarchen und Schlafapnoe werden in der Regel mit einer intraoralen Schiene behandelt, die den Unterkiefer vorverlagert und so für die Auflösung des Verschlusses im Rachenbereich sorgt: Die Therapie mit der Unterkiefer-Protrusionsschiene ist wenig belastend und einfach in der Anwendung. Die Mundatmung ist auch mit Schiene weiterhin problemlos möglich. Entscheidend ist, dass der Patient die Schnarchschiene dauerhaft (jede Nacht) trägt. Dann wird das Schnarchen, die Schlafapnoe und die damit einhergehenden Gesundheitsrisiken reduziert, die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität des Betroffenen verbessern sich deutlich.Befürchten Sie, unter einer Schlafapnoe zu leiden? Gerne nimmt sich Ihr Zahnarzt in Rellingen, Dr. Carsten Oberg, Zeit für Sie. Wir begleiten Sie auf dem Weg zurück zu mehr Lebensqualität!